Kariesdiagnostik

 

Eine wichtiger Schritt zum lebenslangen Zahnerhalt ist gute Kariesdiagnostik und ein gutes Karies Risiko Monitoring.

Der Zahnkaries liegt eine bakteriell bedingte Demineralisation der Zahnsubstanz zugrunde. Diese Erkrankung kann sich je nach Risiko innerhalb von wenigen Wochen bis hin zu vielen Jahren manifestieren. Die Zahnkaries kann schon weit fortgeschritten sein bis man tatsächlich ein Loch sehen oder mit der Sonde fühlen kann.

Hier helfen bei der Früherkennung regelmäßige Röntgenaufnahmen zusammen mit einer Laserfluoresszenz - Messung (Diagnodent).

Der hierdurch gewonnen Messwert liefert ein Bild des frühen Mineralverlustes und seine Veränderung über die Zeit ist ein wichtiger Parameter zur Risikoeinschätzung und Therapieentscheidung.

Werte zwischen 0-10 werden i.d.R. beobachtet und die Messung wird in regelmäßigen Abständen wiederholt.

Werte zwischen 10-20 werden non-invasiv Versiegelt oder minimal-invasiv versorgt. Bei Werten von mehr als 20 ist i.d.R. schon das Dentin betroffen. Hier wird eine minimal-invasive frühe Füllungstherapie durchgeführt.


Links sind die Zahnbereiche mit den jeweiligen Messwerten der Laserfluoreszenz dargestellt.  

Bei der vorsichtigen Entfernung des entmineralisierten Zahnschmelzes bekommt man Zugang zum erweichten Dentin. Das volle Ausmaß der Zahnkaries in der Tiefe wir sichtbar.

Die Karies ist vollständig entfernt. Auch die Vorhandene Versiegelung an dem unteren Zahn wurde entfernt. Hier war, wie auch der Messwert vermuten ließ, die Zahnkaries nicht so weit fortgeschritten.


Bei dem oberen Zahn hätte man sich gewünscht, schon früher eingegriffen zu haben. Viel wertvolle Zahnsubstanz hätte hier erhalten werden können.

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Die fertige adhäsive Keramik-Komposit Restauration hat bei dieser frühen Kariesversorgung das Potential deutlich länger als 10 Jahre zu halten.